Cherubs of Love - Die CD
Die beste Art und Weise sich "Cherubs of Love" zu nähern, regt ganz nebenbei ein Songtitel an: "Dive into the great unknown" heißt es. Und eine Kardinalfrage, die man auch an Moodra selbst richten kann, wird an gleicher Stelle mitgeliefert: "How do you choose between jazz and blues".
Zwar geht es hier eigentlich um die ewigen Rätsel des Lebens, um "joy and pain" und solche Sachen. Doch das pure Abtauchen in die Musik ist schon mal ein guter Einstieg. Verhaltene Rhythmen und tiefe Grooves rollen an. Eingefasst in die sphärischen Intro- und Outro-Instrumentals "Aether I" und "Aether II" widmet sich "Cherubs of Love" über zehn Songs - und einem weiterem Intro - den großen Gefühlen.
Ergreifendes zwischen Jazz, Soul und Chanson. Doch das Genre ist nicht wirklich wichtig. Und schon bald stellt man fest: Die Chemie stimmt einfach bei dieser Band, die in einer vierjährigen Zusammenarbeit gewachsen ist. Angetupfte Rhythmen und verhaltene Grooves. Bei "Monkey see, monkey do" schnippen die Finger fast von alleine. Die etwas anderen Lovesongs halt.
Weitere Infos
- Hörproben unter www.myspace.com/moodramusic
- Presseinfo (PDF-Download, 422k)
Pressestimmen:
"Ein wenig geheimnisvoll mit ätherischen Vibrafon-Klängen
und einer Stimme, die sich allmählich vom Raum ins Zentrum des
Hörers zu bewegen scheint, beginnt das Debütalbum von Moodra.
Dieses Intro zu Cherubs of Love zieht gleich die ganze Aufmerksamkeit
auf dieses Berliner Quartett um die Sängerin Nathalie Claude.
Moodra haben sich einer Musik verschrieben, die nicht laut poltert. In
der Besetzung...hat die Band bewusst auf ein Schlagzeug verzichtet. Und
hat trotzdem Rhythmus und Groove in der Musik. In Songs ...die
Frontfrau Nathalie Claude mit einer packenden Eindringlichkeit singt.
Etwa auch Gershwins "But Not For Me", eine der wenigen
Fremdkompositionen dieser Platte, die unheimlich cool und dabei
zugleich doch auch aufregend ist."
(Guido Fischer, Jazzthetik 0308)
"Die drei Musiker mit der Sängerin aus Berlin, deren
raumfassende, lasziv-sexy, etwas verruchte Stimme eine deutliche
Nähe zu Amy Winehouse aufweist, sind schlau genug, sich nicht auch
noch stilistisch an die faszinierende Londonerin zu hängen.
Zwar gehen es Moodra und Nathalie Claude ähnlich entspannt,
aber doch deutlich jazziger an. Saxofon, Vibrafon und Bass sind
bei ihrem Engelchen die Flugbegleiter für Nats packend
gesungene Emotionen. Das Quartett und die Musik kommen ohne
Schlagzeug aus. Trotzdem haben die 13 Nummern einen unterschwelligen,
zarten Groove. Instrumentalisten und Sängerin sind höchst
gleichberechtigt und bilden im Zusammenklang eine perfekte
Vollständigkeit. Die Musik wird hier nicht auf eine
Begleitfunktion der Stimme reduziert. Überhaupt klingt das Debut
ausgesprochen versiert. Was auch die Wahl von Micheal Franks‘ Hit
„Monkey See, Monkey Do“ zeigt: In Moodras Version ein
grandioses, eigenständiges Cover- und wie die gesamte Platte ein
absoluter Gänsehautmacher."
(Jazzthing April 2008)
"Mit einer Mischung aus urbaner Coolness, Groovefeeling und
Mitternachtsblues überrascht uns das Berliner Quartett Moodra auf
seiner Debutscheibe. Die Band setzt dabei auf eine Synthese aus
Frauenvocals und dezenter Jazzinstrumentierung. Die Vier agieren dabei
wohltuend unverkrampft und mit fast genialer Kombinatorik, ohne sich
selber in den Vordergrund zu spielen. So sind 13 entspannt relaxte
Lovesongs mit solide swingendem Bluesunterboden entstanden, die vom
ersten Akkord an begeistern. Der richtige Stoff für jede (bald
rauchfreie) Jazzlounge rund um den Globus.
(Frank Zöllner, InMusic Nr. 60 März/ April 2008)
"So gefühlvoll wie ihr Name klingt auch die Musik dieser Band...
Moodra – das ist Musik, die anrührt, ohne rührselig zu
sein. Oliver Saar, Saxofon, Roland Neffe, Vibrafon und Marimba, sowie
Johannes Gunkel, Bass, weben aus filigranen Klangeffekten und
schönen Melodien einen feinmaschigen Klangkokon, der die angenehm
zart-herbe Stimme der Sängerin Nathalie Claude kongenial zur
Geltung kommen lässt. Mal bluesig, mal jazzig, mal eher dem
Chanson zuzuordnen, singt Nathalie Claude in ihren eigenen Texten von
Engeln der Liebe, die das Glück ebenso in die Welt tragen wie
Enttäuschung und (Liebes-)Schmerz."
(RBB Kulturradio, Ankündigung zur Sendung "Late Night Jazz" am 26.02.09)
